Muster Vertrag wko

(la contractul de intermediere) FORMULAR DE REZILIERE (2/2020) Der “zusätzliche” Betrag eines All-in-Vertrags, der zusätzlich zum tariflichen Mindestlohn gezahlt wird, muss die tatsächlichen Überstunden und die geleisteten Mehrarbeitsstunden ausgleichen. Wenn mehr Arbeitsstunden geleistet werden, kann der Arbeitnehmer eine Überstundenprämie für die Überstunden geltend machen, auch wenn ein “All-in”-Vertrag unterzeichnet wurde. Eine aktuelle Umfrage des Instituts für Empirische Sozialstudien (IFES) untersuchte die Bereitstellung von “All-in”-Verträgen in Österreich. Nach dieser Art von Vertrag ist das vereinbarte Gehalt dazu bestimmt, die Arbeitnehmer für alle überstunden zu decken. Im Allgemeinen würde ein “All-in”-Vertrag einen Pauschalbetrag für zusätzliche Stunden enthalten. Wolfgang Katzian, GPA-djp-Vorsitzender, will das Thema in den nächsten Tarifrunden im Herbst 2013 diskutieren. Die Gewerkschaft empfiehlt, arbeitsverträge Obergrenzen für die Mehrarbeit und Überstunden festzulegen, die von einem Arbeitnehmer erwartet werden sollten. Er schlägt vor, dass alle Arbeitsverträge die im entsprechenden Tarifvertrag für ihre Arbeitseinstufung festgelegten Verdienste mit dem Lohn vergleichen sollten, der in ihren All-in-Verträgen angeboten wird. Die IFES-Studie, die sich mit der Verwischung der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit befasste, wurde von der Gewerkschaft der Angestellten, Grafischen Angestellten und Journalisten (GPA-djp) in Auftrag gegeben. Eine Stichprobe von 403 Angestellten wurde zu ihrer Arbeitszeit befragt, und 27 % der Angestellten auf niedrigerer Ebene gaben an, dass sie “all-in”-Arbeitsverträge hätten. Weitere 35 % der “qualifizierten” Angestellten und 58 % der angestellten Führungskräfte gaben an, über diese Art von Vertrag zu verfügen. “All-in”-Verträge müssen auch die Arbeitszeitregelungen gemäß dem Arbeitszeitgesetz einhalten.

Darin heißt es, dass ein Höchstarbeitstag im Allgemeinen 10 Stunden und eine maximale Arbeitswoche 50 Stunden betragen sollte. La contractul de servicii de éngrijire (2/2020) Österreichs Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer unterstützt die Forderung der Gewerkschaft nach mehr Transparenz. Er schlägt vor, dass die Arbeitnehmer die Details ihrer tariflichen Löhne kennen und wie viel Überstunden durch ihren Lohn abgedeckt werden. Obwohl er die Abschaffung von “All-in”-Verträgen nicht unterstützt, stimmt er zu, dass Arbeitnehmer nicht bestraft oder benachteiligt werden sollten, indem sie mit einem Arbeiten arbeiten. Diese Ergebnisse entsprechen einer aktuellen Sonderanalyse der Statistik Austria im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Verbraucherschutz (BMASK). Die BMASK-Analyse ergab, dass mehr als eine halbe Million abhängigbeschäftigte Arbeitnehmer – etwa ein Fünftel der Vollzeitbeschäftigten – einen “All-in”-Arbeitsvertrag hatten. Darunter sind rund 50.000 Büroangestellte und 60.000 Verkäufer und Restaurantangestellte. Selbst unter ungelernten Arbeitskräften hatte diese Art von Arbeitsverträgen zugenommen. Die Wirtschaftskammer (WKO) hat die Forderungen der GPA-djp jedoch zurückgewiesen.

Die WKO argumentiert, dass eine Beschränkung von “All-in”-Verträgen auf Führungskräfte für den potenziellen Wirtschaftsstandort Österreich nachteilig wäre.

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